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Der Stand von Print-on-Demand 2025: Dein Leitfaden für ein vernetztes Geschäft

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Der Stand von Print-on-Demand 2025: Dein Leitfaden für ein vernetztes Geschäft

Wir haben Daten von 118 Print-on-Demand-Anbietern analysiert, um zu sehen, welche E-Commerce-Plattformen, Marktplätze und Tools sie unterstützen.

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Hattest du schon einmal eine gute Idee für ein T-Shirt, eine personalisierte Tasse oder eine besondere Handyhülle? Dank Print-on-Demand kannst du solche Ideen heute leichter als je zuvor in echte Produkte verwandeln und online verkaufen. Du erstellst die Designs; ein Partner übernimmt Druck, Verpackung und Versand, sobald eine Bestellung eingeht. Du musst keine Ware einkaufen und kein Lager betreiben.

Dazwischen gibt es aber einen entscheidenden Schritt: dein Onlineshop muss mit dem Druckpartner verbunden werden. Diese Verbindung heißt Integration und sorgt dafür, dass Bestellungen automatisch übertragen und verarbeitet werden.

Um zu verstehen, wie vernetzt dieser Markt ist, haben wir Daten von 118 führenden Print-on-Demand-Anbietern analysiert. Wir wollten wissen, welche E-Commerce-Plattformen, Marktplätze und Tools unterstützt werden. Das sind die wichtigsten Ergebnisse.

Wichtigste Erkenntnisse für 2025

Für alle, die individuelle Produkte verkaufen oder damit starten wollen, zeigen diese Zahlen die klarsten Wege.

  • Shopify ist der Integrationskönig: Ganze 64 Prozent der POD-Anbieter bieten eine direkte Integration mit Shopify. Damit ist Shopify die am breitesten unterstützte E-Commerce-Plattform im POD-Markt.
  • Die großen Drei dominieren: Wer möglichst viele Druckpartner zur Auswahl haben will, sollte eine dieser Plattformen nutzen: Shopify mit 64 Prozent Anbieter-Support, Etsy mit 42 Prozent und WooCommerce mit 36 Prozent.
  • API-Zugang ist Standard für Individualisierung: 47 Prozent der Anbieter bieten eine API. Diese universelle Schnittstelle ermöglicht eigene Websites, individuelle Workflows und komplexere Geschäftsmodelle.
  • Verkaufen dort, wo Menschen kaufen: Große Marktplätze bleiben wichtig. 31 Prozent der Anbieter integrieren mit Amazon, und 18 Prozent verbinden sich mit eBay.
  • Verkaufen über soziale Kanäle legt zu: TikTok Shop entwickelt sich schnell. Bereits 11 Prozent der Anbieter, darunter Printful, Printify und Gelato, ermöglichen Verkäufe direkt über den Social-Media-Kanal.

Shopify, Etsy und WooCommerce

Die Wahl der E-Commerce-Plattform ist eine der ersten großen Entscheidungen. Unsere Daten zeigen, dass diese Wahl stark beeinflusst, wie viele Druckpartner später verfügbar sind.

  1. Shopify mit 64 Prozent Anbieter-Support: Wenn Print-on-Demand dein Ziel ist, ist Shopify die sicherste und stärkste Wahl. Die Plattform ist für E-Commerce gebaut, und die große Anbieterabdeckung gibt dir viele Optionen bei Produkten, Preisen und Features.
  2. Etsy mit 42 Prozent Anbieter-Support: Etsy ist der Marktplatz für handgemachte, kreative und individuelle Produkte. Die starke Unterstützung durch POD-Anbieter macht Etsy besonders interessant für Künstler und Designer, die vorhandene Nachfrage nutzen wollen.
  3. WooCommerce mit 36 Prozent Anbieter-Support: Wer seinen Shop auf WordPress betreiben möchte, nutzt häufig WooCommerce. Die Plattform bietet viel Kontrolle und Flexibilität, und mehr als ein Drittel der Anbieter unterstützen sie direkt.

Marktplatz und Social Commerce

Du musst nicht nur über deine eigene Website verkaufen. Die stärksten Verkäufer erreichen Kunden dort, wo sie bereits einkaufen oder Inhalte konsumieren.

  • Amazon mit 31 Prozent Anbieter-Support: Eine Integration mit Amazon erlaubt es, individuelle Produkte auf dem größten Marktplatz der Welt zu listen. Anbieter wie Merchize, SunFrog und T-Shirt Gang machen diese Verbindung möglich.
  • eBay mit 18 Prozent Anbieter-Support: Der ursprüngliche Online-Marktplatz bleibt relevant. Fast jeder fünfte Anbieter kann Produkte direkt mit eBay-Listings verbinden.
  • TikTok Shop mit 11 Prozent Anbieter-Support: Social Commerce ist ein wachsender Kanal. Ein Nutzer sieht dein T-Shirt in einem Video und kann es kaufen, ohne die App zu verlassen. Printful, Spreadshop und MyDesigns gehören zu den Anbietern, die solche Workflows ermöglichen.

Was ist eine API?

Bei fast der Hälfte aller Anbieter taucht API als Integration auf. Eine API ist im Grunde eine individuelle Bestell-Hotline für Entwickler. Statt einer einfachen App-Verbindung wie bei Shopify können Programmierer eine maßgeschneiderte Verbindung zwischen eigener Software und Druckanbieter bauen.

Das ist relevant für Unternehmen, die mehr Flexibilität brauchen. Eine API kann zum Beispiel genutzt werden, um eine eigene mobile App für personalisierte Merchandise-Produkte zu bauen, POD-Bestellungen mit einem Videospiel zu verknüpfen oder einen automatisierten Shop für Unternehmens-Merch für ein größeres Unternehmen zu betreiben.

Anbieter wie Printful, Printify und Zazzle bieten robuste APIs und zeigen damit, dass sie sowohl Einzelverkäufer als auch größere Unternehmen bedienen.

Führende Anbieter bei Konnektivität

Einige Anbieter gehen deutlich weiter und bieten besonders viele Integrationen, damit Verkäufer maximale Flexibilität haben.

  • Printful sticht mit 19 Integrationen hervor, darunter alle großen Plattformen sowie Nischen wie Big Cartel, Webflow und Square.
  • Safsira ist ein neuer, stark vernetzter Anbieter mit 18 Integrationen über fast alle wichtigen E-Commerce-Kanäle.
  • Print KK kommt auf 9 Integrationen, unter anderem Shopify, WooCommerce, Etsy, eBay und Walmart.
  • Blue Doba und BurgerPrints bieten jeweils 8 Integrationen und zeigen damit breite Plattformabdeckung.

Fazit: eine stark vernetzte Zukunft

Die Print-on-Demand-Landschaft 2025 ist vernetzter und zugänglicher als je zuvor. Für Einsteiger, die einen Nebenverdienst oder eine Marke aufbauen wollen, ist der Weg klar: Starte mit Shopify, Etsy oder WooCommerce. Diese Plattformen geben dir Zugang zu vielen Druckpartnern.

Für Unternehmen, die skalieren oder etwas Eigenes bauen möchten, bieten APIs die Grundlage für individuelle Workflows. Und mit Social-Commerce-Kanälen wie TikTok Shop erweitert sich die Definition einer Verkaufsfläche. Die Daten zeigen einen gesunden, wettbewerbsintensiven und stark vernetzten Markt, der bereit ist, neue Produktideen umzusetzen.